Saskia und Alex heiraten so modern, wie Tradition nur sein kann.

Im echten Leben vermeidet Ihr Plastik, nehmt gerne das Fahrrad, und Euch hängt die ganze Wegwerfmentalität – sorry – zum Hals raus? Ihr ahnt, was Greta fühlt, wenn sie an ihre Zukunft denkt? Warum, bitte, solltet Ihr dann bei Eurer Hochzeit einen Rosenstrauß aus Afrika und ein Plastikkleid aus China tragen? Sollt Ihr gar nicht. Es geht auch anders. Und das beweisen uns Saskia und Alex. Das Schöne an ihrer Hochzeit: Die beiden haben neben der Einstellung noch jede Menge Stil, Sinn fürs Schöne, feste Familienbande und richtig gute Freunde.

Denn „Vintage“ heißt nicht „auf alt gemacht“.
Sondern: echte Gefühle und wahre Geschichten.

Vintage Wedding

Die Deko

Die komplette Dekoration sind Sammelstücke aus der Familie, Fundstücke von Flohmärkten oder Mitbringsel der Gäste. Der Gesamteindruck ist trotzdem stimmig, weil auf dezente Farben gesetzt wurde und Vasen, Kaffeemühlen & Co. in Gruppen arrangiert wurden. Die Stühle hatten die beiden in Köln auf der Straße gefunden, nach Hause getragen und schließlich in der Location aufgestellt.

Die Reisekasse

Das Brautpaar sammelte mit einer schicken alten Ledertasche Geld für eine Reise nach Kroatien, und alle kramten in den Schubladen nach dem letzten Dinar aus dem Jugoslawienurlaub. Euronen wurden auch angenommen, haben wir uns sagen lassen.

Das Brautkleid

Die Geschichte zur Geschichte des Brautkleides ist eine ganz besondere: Mit zwölf Jahren, als Saskia das Brautkleid ihrer Mutter entdeckte, wusste sie: Wenn sie jemals heiraten würde, müsste es darin sein. Unglaublich, aber wahr: Was wie ein ausgefallenes Designerpiece vom Laufsteg in NYC aussieht, ist ein Brautkleid aus dem Sommer 1978!

Die Kleider der Freundinnen

Wer so viele beste Freundinnen hat, muss sich nicht für eine Trauzeugin entscheiden, sondern nimmt einfach alle. Fast zu schön, um wahr zu sein: Die Freundinnen ließen sich von der Braut inspirieren und holten alle ihre Kleider second-hand.

Die Kirche

Die Großeltern 1952, die Eltern 1978 und dann Saskia 2018: Alle haben in dieser Kirche geheiratet und die „Oldies“ glückliche Ehen vorgelebt. Was für ein gutes Omen für unser Brautpaar! Wenn Mauern sprechen könnten, hätten die dieser Kirche viel zu erzählen: genau 40 Jahre vor Saskia hatte ihre Mutter hier geheiratet.

Die Ringe

Die Oma „lieh“ ihren Ehering Saskia, weil sie ihn wegen einer Operation ausziehen musste. Mit dem Antrag kam auch die Frage, ob sie den Ring als Ehering nehmen wolle? Ja! Sagte Saskia, später auch Oma, und das mit den Worten: „Ich hoffe, du wirst so glücklich wie ich!“ Der Ring von Alex ist der von seinem Großvater.

Der Bollerwagen

Mit dem Autokorso von der Kirche zur Location? Das kann jeder. Aber mit einem Bollerwagen im Schlepptau feiernd durch die Straßen tanzen – das können Saskia und Alex und ihre Hochzeitsgesellschaft. Echte Freude: Die Party ging gleich nach der Kirche los. Rapper Alex organisierte einen Flashmob, bei dem alle mitmachten. Auch Oma.

Vintage Wedding

Dienstleister

Fotos: Yvonne Dietzel www.yvonnedietzel.com

Location: Johanneshof in Lich bei Gießen www.johanneshof-langsdorf.de

Catering: Bosseln und Kallen www.bosseln-kallen.de

Ausstattung: Kreutschmann Service www.kreutschmann.de

Blumen: Annarella Blumen, 35423 Lich

Torte: kleine Schwester + Freundin von Freundin

Haare & Make-up: Schwiegermama ;)